Arrested Development: There's always money in the banana stand Unser persönlicher Serienfavorit 2103 www.tvtropes.org Eigen...

Bring the Stairs!

By | 15:42 Leave a Comment

Arrested Development: There's always money in the banana stand

Unser persönlicher Serienfavorit 2103



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Eigentlich haben die Mitglieder der Familie Bluth alles, was sie brauchen - und noch viel mehr. Während Papa George Bluth senior (Jeffrey Tambor) ein Imperium aufgebaut hat, haben es weder seine Frau Lucille (Jessica Walter) noch seine Tochter Lindsay (Portia de Rossi) oder seine Sohne Gob (Will Arnett) oder Buster (Tony Hale) der Mühe wert gefunden, wirklich zu arbeiten oder sich um ihr Leben zu kümmern. Lediglich Michael (Jason Bateman), Witwer und alleinerziehender Vater eines Sohnes, hat sein Leben fest im Griff. Das ist auch gut so, denn die Familie, die einst dank Familienoberhaupt George alles hatte, wird schnell auf den harten Boden der Realität zurückgeholt, als eben jener wegen unlauterer Machenschaften ins Gefängnis verfrachtet wird.

Die gesamte Bande - mit der Ausnahme von Michael - ist mit der neuen Situation ziemlich überfordert; denn woher Geld nehmen, wenn der Fiskus alles beschlagnahmt und man partout nicht fähig dazu ist, seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen? Eigentlich möchte Michael die Gelegenheit ergreifen, und seiner nur beschränkt überlebensfähigen Familie den Rücken kehren; allerdings sieht er schnell ein, dass Blut wohl doch dicker ist als Wasser. Er bleibt und versucht, die nicht inhaftierten Familienmitglieder zu einem vernünftigen, finanziell vom Unternehmen des Vaters unabhängigen, Leben zu führen. Mit eher weniger als mehr Erfolg. 

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Die 2003 von Mitchell Hurwitz erdachte Sitcom rund um die Familie Bluth wurde erstmals 2003 ausgestrahlt. Die ersten drei Staffeln liefen auf dem amerikanischen Sender "Fox", danach wurde sie aufgrund mangelnder Zuseherzahlen abgesetzt. Als am 26. Mai Staffel vier auf Netflix bereit gestellt wurde, überschlugen sich die treuen Fans der Serie - und viele neue kamen hinzu. 

Produziert wurde "Arrested Development", das in Kalifornien spielt, mit Hilfe einer Mischung aus normalen Kameraeinstellungen, Beiträgen, die wie von einer Amateur-Kamera gefilmt wirken, Fotos, Aufnahmen von Security Kameras und ähnlichem. Natürlich ist auch hier die spätestens seit "Desperate Housewives" obligat gewordene Erzählerstimme zu hören, allerdings wird - wie fast alles in der Show - diese dosiert, aber mit viel (Selbst-Ironie) eingesetzt. Das Erzähltempo und der Wortwitz/Dialoge kommen fast an "2 Broke Girls" ran, erhalten aber eine weitere Dimension durch die Tatsache, dass sich im Laufe der Serie viele Witze ergeben, die selbstreferentiell sind - daher unbedingt der Reihe nach ansehen!
Jason Bateman als Michael Bluth (ifc.com)

Nicht nur wir, sondern auch die Kritiker sind Fans der Serie. So gewannen die Bluths sechs Emmy Awards und einen Golden Globe, 2007 kürte das "Time Magazine" die Show als Mitglied der "All-TIME 100 TV Shows", 2008 erreichte sie Platz 16 auf der "Entertainment Weekly"-Liste "New TV classics" und wurde 2011 von IGN zur "funniest TV show of all time" erhoben. Wir sind jedenfalls bekennende "Arrested Development" Liebhaber; geschaut wird natürlich im Original auf Netflix oder online Free-TV Anbietern. Wir wollen gar nicht, dass die Bluths auch im deutschsprachigen Fernsehen auftauchen - es wurden schon zu viele gute Shows zu Tode synchronisiert.
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