Trend Vollbart: passé oder immer noch schee? Wie wir wissen, halten sich gerade Sommertrends nicht besonders lang. Was wurde also aus d...

Mann mit Haaren dran

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Trend Vollbart: passé oder immer noch schee?


Wie wir wissen, halten sich gerade Sommertrends nicht besonders lang. Was wurde also aus dem Vollbarthype vom letzten Sommer?



Barthaar hat evolutionsbiologisch wirklich Sinn. Es handelt sich um einen natürlichen Schutz vor Wind und Wetter sowie Schweiß und kann dem Träger beim weiblichen Geschlecht - evolutionsbiologisch betrachtet, wohlgemerkt - einen Vorteil verschaffen; verströmt doch Gesichtsgestrüpp besonders viel ungebändigte Männlichkeit. Angeblich. Im 19. Jahrhundert war eine starke Gesichtsbehaarung außerdem mit Würde und Erfolg assoziiert. Eine Studie der Uni Kiel behauptet außerdem, Bartträger würden gebildeter, sympathischer und attraktiver wirken.

Von den späten 1990ern bis in die 2010er Jahre prägten vor allem glatt rasierte Männergesichter (-Achseln, und -Intimzonen) das Straßen-/Freibadbild. Damit ist spätestens seit letztem Jahr Schluss. Der Vollbart wurde von Promis wie Ashton Kutcher wiederentdeckt und wird seither regelrecht zelebriert. Doch wie sieht es in diesem Jahr aus: Vollbart oder darf es doch etwas Anderes sein?

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Die gute Nachricht vorweg: wie immer gilt: Es geht, was gefällt. Und der Vollbart eignet sich glücklicherweise für jede Gesichtsform. Die schlechte Nachricht: zwar kann ihn jeder Mann tragen, allerdings gibt es einige Regeln zu beachten, die einen dann auch gut damit aussehen lassen. Die wichtigste vorweg: Pflege ist durchaus notwendig.

Nachdem der Bartwuchs bei den meisten Männern zwischen dem 14. und dem 18. Lebensjahr einsetzt, wächst es rund 9 cm im Jahr. Im Laufe seines Lebens bedeutet das durchschnittlich mehr als 3.350 Rasur-Stunden. Für das optimale Erscheinungsbild empfiehlt es sich, den Bart zuerst vier Wochen wachsen zu lassen, danach eine erste Konturierung mit einer Bartschere vornehmen. Nach etwa sechs Wochen hat er normalerweise seine ideale Dichte erreicht. Von nun an sollte der Bart optimalerweise bei dunkelhaarigen Männern auf 2 cm zurechtgestutzt werden (bei blonden Männern kann das Haar etwas länger bleiben), jeden Morgen gekämmt und natürlich auch gewaschen werden.


Quelle: www.no-shave-november.com
Männer mit zu dünnen Haaren oder kahlen Stellen auf den Wangen sollten eher darauf verzichten, Vollbart zu tragen. Auf keinen Fall sollte das Barthaar außerdem länger sein als das Haupthaar. Da, wie eingangs bereits erwähnt, Ehrwürdigkeit und dadurch auch ein gewisses Alter mit einem Vollbart verbunden wird, liegt der modische Reiz vor allem im Kontrast zu einem jüngeren Alter. Ab 30 kann der Schuss nach hinten los gehen und den Träger der Barthaarpracht älter wirken lassen.

Unser Fazit: Vollbart geht immer, so lange er gepflegt ist und mit einem Augenzwinkern von eher jüngeren Männern getragen wird. Wer sich nach neuen Trends sehnt, kann es aber ja auch einmal mit einer anderen Variante versuchen: Der Kreativität und Individualität sind keine Grenzen gesetzt.


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