Urlaubsbuch mal anders: Jean-Louis Fournier hat mit "Wo fahren wir hin, Papa?" nicht nur ein liebevolles Andenken an seine Sö...

Wo fahren wir hin?

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Urlaubsbuch mal anders:


Jean-Louis Fournier hat mit "Wo fahren wir hin, Papa?" nicht nur ein liebevolles Andenken an seine Söhne geschaffen, sondern auch ein vielschichtiges Buch über die Nähe von Trauer, Liebe, Freude und Verzweiflung




Jean-Louis Fournier, Schriftsteller, Humorist und Fernsehregisseur, hat zwei körperlich und geistig schwer behinderte Kinder, Mathieu und Thomas. Er hat sich immer Kinder gewünscht, natürlich hätte er es in vielen, fast allen, Situationen vorgezogen, gesunde Kinder zu haben, aber er hat die beiden ins Herz geschlossen – schließlich sind sie seine Kinder und können am wenigsten dafür, dass sie so sind, wie sie sind.

(c) Henri Heiderscheid
Schonungslos ehrlich beschreibt Fournier die Gedanken und Gefühle eines Vaters, der seinen Kindern gerne auch einmal ein Buch vorgelesen hätte oder mit ihnen Türme aus Bauklötzen gebaut hätte, der gerne mit den Kindern Fußball gespielt hätte oder einfach nur reden hätte wollen. Doch all das blieb ihm verwehrt, stattdessen hat er zwei Söhne in den Körpern von Teenagern und mit dem Gemüt von Kleinstkindern.


Fournier beschönigt absolut nichts, er stellt sich als sehr realer Mensch dar, der seinen Kindern ein Denkmal in Form eines humorvollen, liebevollen und erschreckenden Buches gewidmet hat. Episodenhaft erzählt er von Begebnissen aus dem Leben mit seinen beiden Söhnen, die ihm oft Grund zum Lachen gegeben haben, oft aber auch Grund zum Heulen. 


Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3423247450

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