Reisend Freunde finden Ein soziales Reisenetzwerk soll das möglich machen roomsurfer.com Auf der Couch völlig fremder Mensche...

Ferien bei Freunden

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Reisend Freunde finden

Ein soziales Reisenetzwerk soll das möglich machen



roomsurfer.com
Auf der Couch völlig fremder Menschen in einer unbekannten Stadt pennen, um das Urlaubsbudget zu schonen - diese Idee ist nicht neu. Schon seit Jahren gibt es Plattformen wie www.craigslist.org oder www.couchsurfing.org. Ähnlich, aber nicht gleich, funktioniert auch www.roomsurfer.com.


Roomsurfer.com hilft nicht nur dabei, einen günstigen Schlafplatz zu finden, sondern sucht aus dem Angebot auch noch jene Anbieter aus, die den eigenen Interessen am ähnlichsten sind und mit denen man sich als Gast am ehesten anfreunden könnte. Möglich macht das ein gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickeltes Matching-Verfahren. 

Als Reisende hat man es einfach: Man wählt auf der Website sein bevorzugtes Reiseziel aus und gibt seine Interessen an. Die Website errechnet schließlich einen Matching-Faktor, der unter strenger Wahrung des Datenschutzes auch Informationen aus sozialen Netzwerken wie Facebook, google+ oder Spotify berücksichtigt. So läuft der eingefleischte Andreas Gabalier-Fan beispielsweise nicht Gefahr, auf der Couch eines Rammstein-Hörers nächtigen zu müssen.

roomsurfer.com/CEO Michael Walser
„Gast und Host wissen schon im Vorfeld, dass sie bestimmte Leidenschaften oder Interessen teilen. Bei Roomsurfer.com treffen nicht Fremde aufeinander, sondern Menschen mit einer gemeinsamen Basis – und mit Potenzial für mehr", so Michael Walser, CEO und Gründer der Plattform. Gemeinsam mit Gleichgesinnten können die Reisenden so die Welt entdecken und echte Insider-Tipps erhalten.  

Das Start-Up Unternehmen mit dem Sitz in Berlin wurde 2012 gegründet und besteht aus einem sechsköpfigen internationalen Team. Die Hosts werden sorgfältig ausgesucht, die Erfahrungsberichte der Reisenden sind durchwegs positiv, auch wenn das Portal durchaus noch Erweiterungspotential hat. Praktisch ist die Übersichtlichkeit der Website, besonders günstig kommt man allerdings in Städten wie London (Übernachtungen ab ca. € 80) über diese Plattform auch nicht weg. Ob wir die Idee jetzt nun eher ein wenig creepy oder doch super finden, wissen wir noch nicht. Fest steht: Probieren geht über Studieren.



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