Unser Sommerhit 2013: "Suitcase" von Como Die steirische Ausnahmekünstlerin packt ihren Koffer und erobert die Charts &...

Steirische Weltklassemusik

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Unser Sommerhit 2013: "Suitcase" von Como


Die steirische Ausnahmekünstlerin packt ihren Koffer und erobert die Charts



"Einfach nur Como. Das ist mein Spitzname", sagt die junge Österreicherin mit dem unverwechselbaren Lockenkopf und der Prachtstimme. Sie fügt hinzu: "Ja, es hat etwas mit dieser wunderbaren Stadt in Italien zu tun." Sie, die eigentlich nie auf der Bühne stehen wollte und ihre Songs nur für sich schrieb, hat diese Woche den Einstieg in die Austria Top 40 geschafft und darf sich über Platz 38 freuen. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass ihre Musik nie für die Öffentlichkeit gedacht war.


Dabei liegt ihr die Musik quasi im Blut. Ihr Großvater war Komponist, sie selbst stand bereits mit vier Jahren auf den Bühnen der heimischen Musikschulen. Dort fühlte sie sich in ihrer Musikalität jedoch eher eingeschränkt als gefördert. "Als ich 13 war, habe ich mich schließlich geweigert, vor anderen Menschen Musik zu machen", erzählt sie. Geboren ist sie in Graz, aufgewachsen in Westösterreich, mit 16 aber zurück nach Graz gekommen. Es folgen Schule und Studium, sie möchte die Welt verändern und plant, Aktivistin bei Greenpeace zu werden oder in die Politik zu gehen.


Doch meistens kommt es anders, als man denkt - jedenfalls kommt es immer so, wie es kommen muss. Como verarbeitet ihre Erlebnisse und Gedanken in Liedern, die "einfach so passieren". Meistens spät nachts. So entsteht ihr ganz persönliches "Music Diary" - nur für sie selbst. Eines Tages hört sie, wie ein Nachbar einen ihrer Songs auf der Gitarre spielt. Wahrscheinlich hatte der nichts Böses im Sinn und sie nachts spielen gehört, Como allerdings ist das glücklicherweise Anlass genug, eine Demo-CD aufzunehmen und bei einem Copyright-Anwalt zu hinterlegen.

Dieser empfiehlt ihr, sich bei Produzent und Tonstudiobesitzer Fabianek vorzustellen. Zuerst wäscht ihr der ordentlich den Kopf und öffnet ihr die Augen über das Musikbusiness. Como, die nur rudimentäre Klavierkenntnisse und keine Gesangsausbildung vorzuweisen hat, ja, nicht einmal Noten lesen kann, unterscheidet aber von all den anderen, die Fabianek ihre Demos zustecken die Tatsache, dass sie ihre Musik für sich selbst macht. Und eben gar nicht auf die Bühne will. Sie will sich nur beweisen.

(c) Thomas Schauer
Fabianek macht ihr Mut, sich auch der Kritik anderer zu stellen, wodurch sie schließlich bei Musikmanager Klaus Bartelmuss landet, der ihr ermöglicht, einen Teil ihres "Music Diary" mit Profis in Berlin zu realisieren. Die Diplomaten-Akademie und eine berufliche Zukunft in Brüssel müssen erst einmal warten, denn mit der ersten Single-Auskoppelung "Suitcase" gefällt den Hörern. 

Uns überzeugt "Suitcase" nicht nur durch die beschwingte Melodie und den schaurig-schön-melancholischen Text, sondern auch durch die Unverbrauchtheit und Frische. Man merkt, dass Como eben kein alter Hase mit haufenweise Bühnenerfahrung und "Fuck you!" Attitüde ist, sondern mit ihrem Publikum einen Teil ihrer selbst teilt. Wir sind gespannt, ob Comos Suitcase nicht sogar dazu gepackt wurde, um mit ihm an die Spitze der Charts zu klettern. Wünschen würden wir ihr es!


Hier ihre Single "Suitcase":




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Kommentare:

  1. Sehr schöner Artikel, der Como und ihre Musik perfekt beschreibt!

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  2. Ich möchte auch in Deutsch hören,tolles lied ..tolle stimme..

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