Under the Dome ist zurück! (C) www.pro7.de 10. September 2014 gibt's auf Pro 7 wieder immer mittwochs um 20:15 einen Ausflug n...

Kuppel-Show

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 Under the Dome ist zurück!

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10. September 2014 gibt's auf Pro 7 wieder immer mittwochs um 20:15 einen Ausflug nach Chester's Mill, jene Kleinstadt in Amerika, über die sich eine mysteriöse Kuppel gestülpt hat. Chester's Mill ist vom Rest der Welt völlig abgeschottet - es gibt keinen Weg hinein oder hinaus. Vorerst.


Wir erinnern uns: Chester's Mill ist ein kleiner Ort, der hauptsächlich vom despotischen Authändler James "Big Jim" Rennie (Dean Norris) beeinflusst wird. Dieser hat seine Finger in allerlei zwielichtiger Geschichten und sieht sich gern in der Verantwortung. Als die Kuppel herunter kommt, ist gerade auch Dale "Barbie" Barbara (Mike Vogel), seines Zeichens gesuchter Auftragskiller, in der Stadt. Er und die lokale Reporterin Julia Shumway (Rachelle Lefèvre) werden nicht nur ein Paar, sondern auch die wichtigsten Gegenspieler von Big Jim. Außerdem sind da noch die vier Kinder, die jenes seltsame leuchtende Ei und den Mini-Dome gefunden haben. 
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In Staffel 2 entwickelt sich die Serie noch deutlicher von der Romanvorlage von Stephen Kind ("Die Arena") auseinander. Schon relativ früh müssen sich die Zuseher von einer wichtigen Person verabschieden, während mehrere weitere Charaktere auftauchen, die lang nicht wirklich den jeweiligen Seiten zuordbar sind. Zum einen ist da Melanie Cross (Grace Victoria Cox), das Mädchen, das ohne Erinnerung an seine Vergangenheit aus dem örtlichen See auftaucht. Dann ist da die Lehrerin Rebecca Pine (Karla Crome), die sich erst auf Big Jims Seite schlägt und gemeinsam mit ihm versucht, einen tödlichen Virus ins Trinkwasser zu schmuggeln. Als weitere wichtige neue Figur wird Sam Verdreaux (Eddie Cahill) in die Serie eingeführt.

Wie immer haben natürlich alle dunkle Geheimnisse, von Folge zu Folge wird die
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Handlung komplexer und gleichzeitig aber auch mysteriöser. Man könnte sagen, die zweite Staffel ist noch etwas mehr "Desperate Housewives für Männer"-mäßig als die erste Staffel. Mittendrin einzusteigen ist fast sinnlos, richtig gut ist's nur, wenn man weiß, wie sich die einzelnen Handlungsfäden immer wieder neu verweben. Stephen King Fans (und dazu zähle ich mich selsbt auch) sei gesagt: Gebt einfach den Vergleich zwischen Buch und Serie auf. Es hat keinen Sinn. Das Einzige, was wirklich gleich bleibt, ist die Tatsache, dass Chester's Mill unter einer Kuppel gefangen ist. Die Charaktere entwickeln sich anders, es wurden aus dem Buch welche weggelassen und aber neue hinzugefügt. 

So wie es jetzt aussieht (Folge 10, Staffel 2 - wer möchte, kann im Original zB auf Project Free TV gucken!), ist die Auflösung der Kuppelmisere eine völlig andere, rationalere als im Buch. Der Ausweg scheint nah zu sein; aber wahrscheinlich kommt dann eh wieder alles anders als gedacht.

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Als erstes Fazit nach der Hälfte der zweiten Staffel kann ich sagen: Wer die erste Staffel gemocht hat, sollte unbedingt weiter schauen. Man glaubts zwar nicht, aber die Gänsehaut kommt schon immer wieder, außerdem hat man die Charaktere ja auch ein wenig ins Herz geschlossen. Wer bisher kein Fan der Serie war, wird es auch nicht mehr werden. Dazu ist die Handlung schon viel zu verschlungen; mittendrin einzusteigen ist auch nicht empfehlenswert - zu viel ist schon passiert. Entweder ganz oder gar nicht!



Erstausstrahlung 2. Staffel im deutschsprachigen TV: 
Mittwoch, 10. September 2014
20 Uhr 15, Pro 7
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